"Diese Salatbar ist also mehr als nur eine Salatbar. Sie ist in eine
Community eingebunden in der die Kunden die Rezepte selbst erfinden."

Open Business Plan "Interaktive Salatbar"

Interview zur Interaktiven Salatbar

17. Juli 2007

Nachdem der Interview-Blog angefragt hat, ob ich ein paar Fragen zur Interaktiven Salatbar beantworten würde ist das ganze jetzt online.

here it is…

Dank an das Team vom Interview-Blog.

Stempeldinger

16. Juli 2007

Tissi (Mitarbeiterin bei uns) hat mich in einem Kommentar darauf aufmerksam gemacht, dass ich die Stempeldinger (weiß einer, wie die heißen?) nicht vergessen soll. Na klar… Die Freundin wieder. Von rechts: Die heißen Bonus-Sammel-Karten. Na gut, sie studiert ja auch Marketing oder sowas. Ich bleib bei Stempeldinger…

Also für alle die nicht wissen, wovon die Rede ist: Stempeldinger sind diese kleinen “Visitenkarten” auf die man beim Kauf eines Produktes einen Stempel bekommt (z.b. beim Kauf eines Kaffees in einem Kaffee-Shop). Solche Stempeldinger vergisst man natürlich gerne und dann fängt man wieder von vorne an. Ich habe derzeit bestimmt 5 verschiedene für eine Suppenbar und auch von diversen Kaffeeanbietern habe ich einiges hier.

Wir machen diese Stempeldinger natürlich digital. Denn der Salatbar-Kunde ist in der Community registriert. Wird ein Salat gekauft vermerken wir das ganze auf dem digitalen Stempelding. Das geht ganz automatisch, denn wenn ein Kunde einen Salat per Handy (oder anderes Device) zusammenmixt ist er eingeloggt, damit wir in der community auch wissen, wer sich das tolle Rezept ausgedacht hat. Im Gegensatz zu klassischen analog-Stempldingern brauchen wir wederKarten noch Stempel. Dafür können wir aber zum Beispiel ganz andere Anreize schaffen.

  • Wer es schafft pro Woche 4 Salate zu essen, bekommt nochmal einen digitalen Stempel oben drauf.
  • Wer es schafft mit seinem Salatrezept eine Woche lang unter den Top 10 (das mit den Top10 hab ich noch nicht geschrieben. Kommt aber noch) zu stehen bekommt wieder einen digitalen Stempel.

Also digitale Stempeldinger haben nur Vorteile. Gut, das Tissi dran gedacht hat.

Anonym? Nein danke…

16. Juli 2007

Ich bin völlig überrascht, dass der Blog zur interaktiven Salatbar schon erstes Feedback produziert hat (z.B. http://www.abseits.de/weblog/2007/07/interaktive-salatbar.html oder http://www.thinkomat.de/2007/07/15/interaktive-salatbar-in-berlin/)

In den Artikeln wird auch darüber geschrieben, dass ich anonym schreibe. Obwohl das eigentlich gar nicht so gedacht war muss ich zugeben, dass es verlockend klingt, alles anonym zu bloggen. Allerdings glaube ich nicht, dass das fair wäre und ich glaube auch nicht, dass die interaktive Salatbar dann die Aufmerksamkeit bekommt, die sie eigentlich verdient.

Also, es gibt mich wirklich. Mein Name ist Dominik Faber und ich bin Gründer und Geschäftsführer der softgarden GmbH (wollte ja eigentlich gar keine Werbung für die Firma machen, aber gut. Ihr wollt es ja so ;-)).

So. Schluss jetzt erst mal. Muss arbeiten :-)

Wo kommt der Salat her?

14. Juli 2007

…vom Feld… schon klar. Die Frage ist aber. Wie kommt der Salat in die Salatbar, damit man ihn sich zusammenmixen kann? Das ist wohl die schwierigste Frage, die es zunächst zu beantworten gilt. KLar ist: Der Salat in der oder den Salatbar(s) muss immer frisch sein. Wie schnell wird Salat schlecht? Kommt drauf an was es für Salat ist. Ich denke, dass man ihn innerhalb von 2 Tagen essen muss. Natürlich gibt es auch Gemüse, das sich länger hält. Ehrlich gesagt habe ich auch davon keine Ahnung. Vielleicht hat ja jemand ungemein viel Erfahrung mit frischem Essen und möchte mir ein paar Tips geben :-). Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass alle Zutaten nach 2 Tagen weggeschmissen werden, wenn sie nicht verbraucht sind.

Also, wie kommt der Salalt in die Salatbar.

Möglichkeit 1:

Wir fahren jeden zweiten Tag einkaufen.

Vorteil: Die Zutaten können wir sehr individuell zusammenstellen.

Nachteil: Kostet viel Zeit.

Möglichkeit 2:

Wir wählen einen oder verschiedene Zulieferer aus und lassen uns den Salat liefern. Auf Bio Märkten oder ähnliches kann man sicher gute Kontakte knüpfen.

Vorteil: Wir müssen uns um die Beschaffung nicht kümmern. (wenn die Zulieferer gefunden sind)

Nachteil: Teuer.

Möglichkeit 3:

Ist mir eben auf dem Kreativort (stilles Örtchen) gekommen. Freundin meinte gerade, ich soll das besser nicht schreiben. Aber egal. Mut zur Authentizität! sie besteht wirklich drauf. Vielleicht könnte man mit benachbarten Restaurants einen Deal machen. Die gehen ja sowieso einkaufen oder bekommen ihre Zutaten geliefert. Sie könnten einfach ein bisschen mehr kaufen und wir kaufen es dann ab. Vieleicht könnte man da auch eine share-your-gastro-supply-community aufbauen in der sich benachbarte Restaurants zusammenschließend können. Das gibt es sicher schon, und wenn nicht, dann machen wir es eben auch noch schnell.

Vorteil: Wir müssen uns um die Beschaffung nicht kümmern und profitieren von bestehenden Kontakte und Netzwerken.

Nachteil: Hoher Organisationsaufwand und komplizierte Abrechnung (-> schreit nach Infosystem)

Na das ist doch schon was. Im Zweifel müssen wir selbst los rennen. Die IDee mit dem Netzwerk (Möglichkeit 3) gefällt uns derzeit am besten. Ist ja ein Brainstorming. Da kommen sicher noch mehr Ideen.

Kann sich jetzt bitte mal einer erkundigen, wie lang sich Salat hält!?

Selbermachen ist in… gerade beim Essen

10. Juli 2007

sagt zumindest Bild über mymuesli und co. Na wenn das mal kein gutes Omen für die interaktive Salatbar ist…

Auf der Suche nach einer Salatbar

10. Juli 2007

Mittags gehen wir immer essen. Thai, Italiener, Burgerladen etc. Es gibt bei uns um die Ecke so ziemlich alles. Am Anfang schmeckt auch alles super. Aber wenn man zum 50. mal rotes curry beim Thai ist, dann geht es einem irgendwann so richtig auf die Nerven. Als mir die Idee, die mich jetzt zu diesem Blog bewegt, gekommen ist, war ich verzweifelt auf der Suche nach etwas gesundem. Also so was wie Salat. Natürlich kann man in jedem Restaurant auch einen Salat bekommen, aber das sind dann meist langweilige Salate und mit so viel fiesem Dressing angemacht, dass es schon lange nicht mehr gesund ist. Schmecken tuts meistens übrigens auch nicht.

Die Salatbar…

Wo zum Teufel ist die Salatbar? Ein schickes Restaurant mit coolen Sesseln, öffentlichem W-Lan und einem großen Angebot an Salaten. Im Idealfall kann man sich da seinen Salat selbst zusammenstellen, mit einem Dressing anmachen und gut ist. Unser Büro ist im Prenzlauer Berg, direkt um die Ecke ist die Kastanienallee. Und nirgends in dieser langen Straße gibt es auch nur den Ansatz einer Salatbar. Oder wir hatten bisher Gurken auf den Augen.

…ist interaktiv

Ok. Nicht ganz uninteressiert am neuen Hype des Web (auch gerne Version 2.0 genannt) kam dann noch folgender Gedanke hinzu. Die Kunden in der Salatbar könnten den Salat über einen Terminal oder sogar ihr Handy/Laptop selbst aus vorgegebenen Zutaten mixen. Anschließend wird der Salat dann von einem Salatdesigner (so nenn ich ihn jetzt einfach mal) schön angerichtet und serviert. Der Clou. Das Rezept für den Salat wird jetzt im Internet gespeichert. Ab sofort können sich andere Kunden genau diesen Salat bestellen, denn das Rezept haben wir ja gespeichert. In der angeschlossenen Salatcommunity im Web können die Rezepte dann noch bewertet werden und auch von aussen verfeinert werden. Somit haben wir dann in der Salatbar einen großen Bildschirm, der die Informationen direkt aus dem Internet zieht. Dort steht die abwechslungsreiche Karte für all diejenigen zur Verfügung, die einfach nur Salat essen möchten.

Diese Salatbar ist also mehr als nur eine Salatbar. Sie ist in eine Community eingebunden in der die Kunden die Rezepte selbst erfinden.

Das ist in Grundzügen die Idee der interaktiven Salatbar.

Wer mymuesli.de oder Spreadshirts.de kennt wird einige Parallelen feststellen. Und das ist auch gut so.

Blog Eröffnung

10. Juli 2007

Es ist jetzt 12:49 und ich eröffne hiermit offiziell (und in meiner Mittagspause) den Blog über das Geschäftsmodell einer interaktiven Salatbar in Berlin und später der Welt… Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, über die ich in diesem Blog berichten möchte. Mein Ziel ist es ein Geschäftsmodell für eine interaktive Salatbar zu entwickeln. Zunächst nur auf Papier (bzw. im Blog) uns später eventuell auch in der Wirklichkeit. Warum ich einen Blog darüber schreibe? Und vor allem? Warum ich die Idee ganz offen kommunizieren?

a) Weil ich endlich auch mal einen Blog schreiben möchte und bisher nie wusste, was ich schreiben soll…

b) Damit ich Meinungen, Kritik etc. von den Lesern dieses Blogs (sofern es welche geben wird) sammeln und in das Modell einbeziehen kann. Und nein, ich habe keine Angst, dass mir jemand die Idee klaut, denn ich möchte diese Salatbar… wer auch immer sie am Ende umsetzt. Und ausserdem ist eine Idee nur das eine, die Umsetzung ist dann schon nochmal ein hartes Stück Arbeit.

Wer ich bin? Ich bin Gründer und Geschäftsführer eines Softwareunternehmens und arbeite seit über 8 Jahren im Bereich der webbasierten Softwareentwicklung.

Von Salat habe ich keine Ahnung.