"Diese Salatbar ist also mehr als nur eine Salatbar. Sie ist in eine
Community eingebunden in der die Kunden die Rezepte selbst erfinden."

Open Business Plan "Interaktive Salatbar"

Barcamp Review

21. August 2007

barcamp cologne 2

Am Wochenende waren Marion und ich auf dem Barcamp in Köln. War unser erstes Barcamp und wir fanden es richtig super! Viele kreative Leute, viel über Internet, Trends und die 2.0 gesprochen und ich habe eine sehr spontane Session zum Thema facebook application development am Beispiel von feedbuddy.de gemacht.

Stellt sich jetzt die Frage: was bringt eine facebook application für salad20. Mal sehen:

  • Lieblingssalate auf meiner facebook Profilseite anzeigen
  • Alle Salate, die ich gemixt habe anzeigen

Naja, das ist jetzt noch nicht so der Renner, aber immerhin.

Nochmal zurück zum Barcamp:

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Funkstille…aufgehoben…

21. August 2007

Vor einiger Zeit habe ich das Design des Salatblogs etwas überarbeitet, weil mir irgendwie der frische Style noch ein wenig gefehlt hat. Und wie sich das für einen echten “Blogger” gehört, hab ich dann mal erst wieder ein paar Wochen nix geschrieben. Aber dazu ist ja eigentlich gerade RSS gut. Die Leute bleiben am Ball, auch wenn man mal etwas durchhängt.  Also die interaktive Salarbar steht natürlich weiterhin! Vor einigen Tagen hatte ich in der Kastanienallee nach einem Ladenlokal gefragt. Die Antwort des Vermieters war: Ja, ist frei, aber nicht für Gastro-Gewerbe… hm. ist eine interaktive Salatbar jetzt ein Gastrogewerben? Wahrscheinlich schon. Wenn auch interaktiv  ;-) Egal. Wollte sowieso nur nachfragen wegene der Miete, damit ich endlich mal mit den Zahlen starten kann.

So, die Funkstille ist hiermit feierlich aufgehoben und weiter geht’s!

Personalisierte Begrüßung

3. August 2007

Ich habe gerade gesehen, dass Michael auf seinem Blog was über die Salatbar geschrieben hat. War leider diese Woche geschäftlich unterwegs und hatte daher keine Zeit für die Interaktive Salatbar kümmern. Er hat geschrieben, dass er eigentlich lieber Fleisch isst. Ich kann dem zustimmen ;-) Er ist aber auch in Sachen Usability unterwegs und meinte in seinem Beitrag, dass er das Thema Gastronomie 2.0 ganz spannend findet, da es neue Herausforderungen in Usability und Zusammenspiel von Hardware und Software stellt. Da hab ich meine Idee zur personalisierten Begrüßung hier in meinen Notizen gefunden und dachte mir, das ist eine gute Gelegenheit zum Bloggen.

Ich finde es immer schön, wenn mich die Verkäufer persönlich kennen. Da das bei gut laufenden Läden eher schwierig ist komme ich selten in den Genuss. Ganz anders ist es da bei der Interaktiven Salatbar. Wenn der Kunde die Salatbar betritt hat er vielleicht vorher schon per Handy den Salat zusammengemixt und mitgeteilt, dass er in 30 Minuten da sein wird. Der Salat wird zwischenzeitlich zubereitet und wenn ich dann durch die Tür komme erkennt mich die Salatbar natürlich (über handy, bluetooth und co.) und zeigt mir schonmal auf dem Begrüßungsbildschirm an:

“Hallo Dominik, schön, dass Du heute wieder einen Salat bei uns isst. Dein Lieblingsmittagspausensalat ist schon fertig!”.

Das war nur der Anfang. Jetzt steigen wir ein in die Gestaltung der Salatbar und überlegen uns das Konzept im Detail. Zeit übers WE ist ja reichlich :)

Wer es noch nicht weiß: Am Sonntag ist in Berlin wieder Gründerbrunch.

…da bekomm ich noch was für den Salat

28. Juli 2007

Zuerst ein Auszug des Kommentars von üwes vor ein paar Tagen zum Artikel über Demokratischen Salat:
“Ich könnte mir auch vorstellen, dass man den Rezepterfinder an den Umsätzen teilhaben lassen kann. Ähnlich wie bei istockphoto.com wird der Rezepterfinder beim Bestellen einer seiner Kunstwerke bzw. Kreationen am Umsatz beteiligt. Das spornt an sich selber Rezepte auszudenken und eröffnet ganz neue Möglichkeiten des Geldverdienens.

Mal was anderes als eine Bonuskarte (Stempeldinger)”

Diese Art der Vergütung für die Kreativität der Community gibt es ja unter anderem auch bei SevenLoad und sicher vielen anderen Web-Communities auch (Kennt jemand welche?). Für die Salatbar würde das einfach gesagt bedeuten, dass der, der den Salat selbst mixt und somit ein neues Rezept in die Community einbringt den Salat günstiger bekommt, als der, der nur einen Salat kauft, basierend auf den Rezepten der anderen. (sollet eigentlich einfach gesagt sein ;) )  Das ist in der Tat mal was anderes als Stempeldinger. Technisch abbildbar ist es auch, da wir ja von dem Käufer die Identität kennen (denn er loggt sich ein) und ihm somit entweder Bonuspunkte gutschreiben können, oder einfach direkt beim Salatverkauf den Rabatt einrechnen. Die Zahlen zur interaktiven Salatbar kommen ja noch. Das müsste man dann dor mit kalkulieren. (ah, wir brauchen noch eine Todo-Liste… gleich mal in die Entwürfe schreiben…)

Noch einen Schritt weiter würde man gehen, wenn man dem Kunden sogar Geld überweist. Also nicht nur Bonuspunkte oder Rabatt gibt sondern eine echte Auszahlung vornimmt. Das würde wahrscheinlich dazu führen, dass es ein paar wenige gibt, die unendlich kreativ dabei sein würden neue Salatkreationen einzustellen, um damit Geld zu verdienen. Wenn man es an die Anzahl der Verkäufe dieser Salate knüpft könnte auch das eine spannende Sache sein.

Die ursprüngliche Idee ist zwar eher, dass die Rezepte automatisch einfach nur durch das Kaufverhalten einfließen. Man soll sich also eigentlich nicht explizit Gedanken darüber machen, welche Salat gut gehen könnten.

Aber… warum eigentlich nicht? 

Salatbar-Design im SecondLife testen

25. Juli 2007

Vor ein paar Tagen haben wir beim Mittagessen (Pasta…) über die Gestaltung der Salatbar gesprochen. Zum gesunden Salat, der durch eine Community im Internet immer wieder frisch gemixt wird gehört natürlich auch ein cooler Look. Das ganze sollte schön hell sein, ein wenig an eine fruchtige Oase aber auch an eine Art lounge erinnern. Also frische Farben, tiefe Tische und gemütliche, aber auch schicke Sitzmöbel. Soweit so gut. Kann sich jetzt kein Mensch was drunter vorstellen.

Daher die Idee, die Salatbar einfach mal im SecondLife zu entwerfen. Dann haben wir was zum zeigen und sogar begehen. Ist sicher für jeden spannend, der sich noch nicht so ganz vorstellen kann, wie das funktioniert. Eigentlich mag ich SecondLife nicht, unter anderem weil mein Rechner immer in die Luft geht und ich meistens auf den Boden falle und nicht sanft lande ;-)

Vielleicht ist die virtuelle Umgebung aber zum Testen des Designs und Innenausbaus unserer Interaktiven Salatbar genau das richtige.

Demokratischer Salat

24. Juli 2007

Die Zutatenliste wurde durch eine Kommentare schon sehr spannend erweitert. Sicher gibt es noch zahlreiche weitere Zutaten, die uns in den nächsten Wochen und Monaten einfallen. Wir bloggen diese natürlich auch alle hier in den Salatbar-Blog. Allerdings ist aus einem Kommentar recht gut deutlich geworden, dass zu viele Zutaten gleichzeitig auch nicht gut sind. Denn zum einen müssen wir dann morgens mehrere Lastwagen voll mit frischem Salat vom Großmarkt (ja ich habe mich erkundigt. Der Salat kommt z.b. vom Großmarkt :-)) zur Salatbar fahren und dann wird der schöne Salat abends sicher in grausamen Mengen weggeschmissen. Jan (siehe im Kommentar der Zutatenliste) hatte hierzu eine super Idee. Wir lassen einfach die Community (also die Kunden) auch über die Zutaten abstimmen. Natürlich definieren wir selbst ein gewisses Basis-Set an Zutaten. Der Rest kann dann total demokratisch im Netz in der COmmunity abgestimmt werden. So sind wir dann auch sicher, dass die Zutaten, die wir einkaufen, auch den Geschmack unserer Kunden treffen. Klasse. Danke Jan :-) Ausserdem wählen wir die Zutaten auch nach den Jahrezeiten aus.

Da fällt mir gerade ein: Die Basiszutaten müssen natürlich auch nicht in Stein gemeißelt sein. Wir können zum Beispiel analysieren, welche Zutaten am häufigsten auch Saisonübergreifend genutzt werden und diese dann automatisch zu den Basiszutaten küren. Toll, so eine interaktive Salatbar. Es gibt auch gleich ein Reporting mit dazu, ohne dass wir am Ende des Tages zählen müssen…

Na na… jetzt aber nicht gleich die Preise drücken ;-) Der Salat soll ja immerhin schön frisch und knackig sein…

Salat Zutaten

20. Juli 2007

Was kann man alles zu einem Salat zusammen mixen?

  • Feldsalat
  • Eisbergsalat
  • Gurken
  • Rucola
  • Endiviensalat
  • Radiccio
  • Radischen
  • Zwiebeln
  • Frühlingszwiebeln
  • Champignons
  • Cherrytomaten
  • Mais
  • Tomaten
  • Möhren
  • Paprika
  • Bohnen (da gibts natürlich ganz viele verschiedene)
  • Saure Gurken
  • Kohlrabi
  • Kürbiskerne
  • Mozarella
  • Nudeln (z.B. Tortellini-Mozarella-Salat machen wir oft. Schmeckt super! ;-))
  • …more to come

Ok, das ist für den Anfang schonmal nicht schlecht. Aber ich denke da gibt es noch einiges mehr. Wir bleiben dran…

Der/Die Mixende oder Einfachnurkaufende

19. Juli 2007

Wer würde eigentlich in der Salatbar einen Salat mixen und essen? Also kaufen.

Die Zielgruppe also. Ich glaube für Salat gibt es nicht wirklich eine sinnvolle Beschränkung. Die meisten essen wohl ab und zu mal Salat (man möge mir widersprechen). Die interaktive Salatbar soll sich eigentlich auch an alle Menschen richten, die essen müssen und gelegentlich ein leichtes Hungergefühl verspüren. Dennoch macht es glaube ich Sinn, die Zielgruppe aufzuteilen:

1. Der/Die Mixende (au waia… )

2. Der/Die Einfachnurkaufende

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Salat im W-Der Imbiss

18. Juli 2007

Hier ein paar Bilder vom heutigen Mittagessen. Und nebenbei noch Werbung für den netten Laden in der Kastanienallee W Der Imbiss. Der Salat schmeckt richtig lecker. Auch wenn man ihn nicht selber mixen kann… Konkurrenz? Ach was… ist doch genug Platz für alle da.

Die Karte

Salat

Wrap


Salat onDemand

17. Juli 2007

Wie groß ist der Hunger? Das ist hier die Frage…

In der interaktiven Salatbar kann man die Größe des Salates selbst bestimmen. Zuerst wählt man die Salatgröße aus. Dazu gibt es einen stufenlosen Slider von klein bis groß. Anteilig kann man jetzt die Zutaten einmixen. Während man das macht sieht man schon den Preis, der sich aus der Menge der Zutaten und den Preisen für einzelne Zutaten selbst bestimmt. Wir haben gerade schonmal ein wenig drüber nachgedacht, wie man das realisierne kann. Wahrscheinlich braucht jeder Zutatenbehälter eine Wage. Die Menge der gewünschten Zutaten wird dann in Gramm umgerechnet und die Wagen der Zutaten geben dann direkt an, wie viel der Salatdesigner noch entnehmen muss. Klingt ziemlich abstrakt. Find ich auch. Ist ja auch erst mal die Idee, die wir noch verfeinern müssen. Eins ist aber klar:

Den Salat bekommt man onDemand.