Demokratischer Salat
Die Zutatenliste wurde durch eine Kommentare schon sehr spannend erweitert. Sicher gibt es noch zahlreiche weitere Zutaten, die uns in den nächsten Wochen und Monaten einfallen. Wir bloggen diese natürlich auch alle hier in den Salatbar-Blog. Allerdings ist aus einem Kommentar recht gut deutlich geworden, dass zu viele Zutaten gleichzeitig auch nicht gut sind. Denn zum einen müssen wir dann morgens mehrere Lastwagen voll mit frischem Salat vom Großmarkt (ja ich habe mich erkundigt. Der Salat kommt z.b. vom Großmarkt :-)) zur Salatbar fahren und dann wird der schöne Salat abends sicher in grausamen Mengen weggeschmissen. Jan (siehe im Kommentar der Zutatenliste) hatte hierzu eine super Idee. Wir lassen einfach die Community (also die Kunden) auch über die Zutaten abstimmen. Natürlich definieren wir selbst ein gewisses Basis-Set an Zutaten. Der Rest kann dann total demokratisch im Netz in der COmmunity abgestimmt werden. So sind wir dann auch sicher, dass die Zutaten, die wir einkaufen, auch den Geschmack unserer Kunden treffen. Klasse. Danke Jan
Ausserdem wählen wir die Zutaten auch nach den Jahrezeiten aus.
Da fällt mir gerade ein: Die Basiszutaten müssen natürlich auch nicht in Stein gemeißelt sein. Wir können zum Beispiel analysieren, welche Zutaten am häufigsten auch Saisonübergreifend genutzt werden und diese dann automatisch zu den Basiszutaten küren. Toll, so eine interaktive Salatbar. Es gibt auch gleich ein Reporting mit dazu, ohne dass wir am Ende des Tages zählen müssen…
Na na… jetzt aber nicht gleich die Preise drücken
Der Salat soll ja immerhin schön frisch und knackig sein…


Am 25. Juli 2007 um 11:48 Uhr
Das besondere an einem Salat ist meiner Meinung nach nicht die Anzahl der “verschiedenen Blätter” sondern gerade die Zutaten wie Käse, Dressing usw.
Und bei den Zutaten gibt es dann auch weniger Probleme bezüglich des Einkaufs. Die kann man ja länger lagern.
Ich kann mir auch gut vorstellen, das man mit einem Obst und Gemüse Laden zusammenarbeitet und die Salatbar täglich beliefert. Die müssen ja eh jeden Tag in den Großhandel fahren.
Und warum kann man nicht auch eine “Gemüse-Theke” architektonisch anspruchsvoll in die Bar integrieren und an einen Gemüsehändler verpachten. Zwei Läden in einem…
Mich nervt es immer wieder wie bocklos die Gemüseläden aussehen. Mein Auge zumindest kauft mit.
Am 25. Juli 2007 um 14:28 Uhr
Das mit dem Gemüsehändler in der Salatbar ist eine hervorrageden Idee!
Da ich ganz gerne immer etwas neues probiere, und vorher nie weiß wie es schmeckt, kann ich mir nen Salat kaufen und erstmal probieren.
Wenns mir schmeckt, weiß ich ja genau welche Zutaten drinnen waren und sie mir direkt beim Gemüsehändler einen “Tisch” weiter kaufen und den Salat zu Hause selber nachmachen.
Eventuell fällt mir ja dann zu Hause noch eine Verbesserung ein, die ich sogleich online stelle und violá: schon hat man ein neues Salatrezept
Am 25. Juli 2007 um 23:40 Uhr
@üves: Super Idee mit der integrierten Gemüse-Theke in der interaktiven Salatbar. Werde der Idee einen Post widmen.
Dann sollten wir die Idee noch ein wenig weiter denken. Bin sicher, dass da noch einige weitere spannende Ideen bei raus kommen werden.
Am 28. Juli 2007 um 23:47 Uhr
[…] ein Auszug des Kommentars von üwes vor ein paar Tagen zum Artikel über Demokratischen Salat: “Ich könnte mir auch vorstellen, dass man den Rezepterfinder an den Umsätzen teilhaben […]